
Letztens saß ich in gemütlicher Runde und unterhielt mich mit ganz normalen Studenten (Fachrichtung: Wirtschaftswissenschaften und Physik) und wurde auf ein supertolles Betriebssystem hingewiesen: Ubuntu. Ich gab gleich zu erkennen, dass ich nun schon einige Zeit (2006) mit Ubuntu arbeite und damit zum Teil auch meine Freizeit verbringe: bei einer Webplattform für die einfache Installation von Programmbündeln, bei ubuntuusers, beim Ubuntuusers-Stammtisch in Bremen, bei Launchpad als Übersetzer und im Ubuntu-Beratungsteam der Bremer Commune.
Ich hatte das erste Gespräch, wo mich ein Nichtinformatiker von den Vorzügen des Systems überzeugen wollte. Bei mir war das Eulen nach Athen tragen, aber daraus entwickelte sich schnell eine angeregte Unterhaltung.
Wir kamen auf das Thema, warum wir bei Ubuntu gelandet sind und warum wir es gut finden. Es war nicht nur, dass wir technisch von den Produkt überzeugt waren und auch nicht nur, dass wir aus politischen Gründen meinten, dass freie Betriebssysteme, die in kooperative Arbeit entstanden sind, besser sind als closed-Software (dann hätte man ja auch bei Debian landen können), sondern vielmehr die ganze Atmosphäre um Ubuntu. Hier wird der Nutzer in den Mittelpunkt gestellt. Die Familie der Ubuntuaner baut auf einem netten sozialen Netz auf. Die Communitys im Netz zeichnen sich durch eine besondere Freundlichkeit aus. Das Menschliche in diesen Betriebssystem hat uns überzeugt.
Und das ist die Stärke von Ubuntu. Wichtig für die Weiterentwicklung für Ubuntu ist, dass die Diskussion um Ubuntu stärker vorangetrieben wird. Die Probleme und die Möglichkeiten des Betriebssystem sollten nicht nur in Foren besprochen werden, sondern ins reale Leben getragen werden. Sprecht mit Freunden drüber. Gründet einen Ubuntuusers-Stammtisch in Eurer Stadt oder geht zu einem schon existierenden, redet in der Mittagspausen unter den Motto: "Ich bin Ubuntu, was bist Du" mit Kollegen und Kommilitonen über den PC, macht Installationspartys und kommt ins Gespräch über die Nutzung unterschiedlicher Programme. Face-to-face bleibt weiterhin in unserer medialen Welt wichtig.
Mich sieht man beim nächsten Ubuntuuser-Stammtisch am Donnerstag den 11. Dezember um 20 Uhr im Maschinenraum in Bremen.
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